Huch das verging aber schnell. Über ein Monat sind wir nun schon hier in Bali und mittlerweile auch schon ein bisschen herumgekommen.
Erstmal haben wir uns natürlich in unserer Wohngegend etwas genauer umgesehen.
Wir wohnen an der Westseite der Insel, gut gelegen zwischen Canggu und Seminyak. Wir sind nicht zu weit vom Strand entfernt, es gibt nette Restaurants, „lifestyle“Kaffees, local shops aber auch große Supermärkte (sogar Darbo Marillenmarmelade gibts😳) und Surfkurse mit perfekten Welllen die gesamte Westküste entlang. Ach und alle 15 Meter lockt ein Spa, oder zumindest eine Fußmassage.








All das haben wir ausprobiert, genossen und hat uns die ersten zwei Wochen gut beschäftigt.. Aber wir sind neugierig. Darum borgen wir uns ein Auto aus und machen einen 4Tages Roadtrip in den Norden.
Start Roadtrip vor unserm Haus
Das „Andere“ Bali heißt es. Nicht das wir vom „Einen“ Bali schon genug hätten;)
Vielleicht zieht es uns einfach nur in die Berge. Die finden sich nämlich auch auf Bali. Vulkane sinds genau genommen und den Mount Agung - mit 3031 m die höchste Erhebung auf Bali - sehen wir schon von weitem. Bei unserem ersten Zwischenstopp in Sidemen. Den Mount Agung kann man erklimmen und den Sonnenaufgang dort oben zu erleben haben wir fix vor. Aber ein anderes mal. Diesmal genießen wir den Agung aus der Ferne, ganz gemütlich mit einem Drink in der Hand und die Füße im runden plunge Pool auf der Terrasse der Koli Koli Bar (www.kolikolibali.com). Und hier begeistert nicht nur der Blick auf den Mount Agung, sondern die Aussicht auf die Reisfelder und dieses schöne Tal hier in Sidemen fast noch mehr.

Wir fahren weiter, es geht ordentlich bergauf, vorbei an noch mehr Reisfeldern, bis nach Munduk, genauer nach Tamblingan. (www.tamblinganvillage.com) Die Tamblingan village eco lodge liegt auf über 1500m, hat nur 4 süße spitze Häuschen, einen schönen Pool und in der Nacht läuft bei 12 Grad Außentemperatur der Heizstrahler. Wer hätte das von Bali gedacht?
Das Klima war aber auch auf Meeresniveau recht angenehm. Hier am Äquator hat es ganzjährig um die 28, 29Grad und in der Nacht gehts sogar noch runter. Die Klimaanlage ist in unserem Haus bisher also noch unbenutzt, dafür hier oben eben der Heizstrahler.
Am nächsten Tag nutzen wir die kühlen Temperaturen und machen einen Dschungeltrek, erfahren von unserem guide viel über lokale Flora und Fauna und zurück rudern wir im Kanu über den See.







Das „Andere“Bali hat aber noch eine Überraschung für uns. Heiße Quellen! Naheliegend eigentlich, denn wir sind umgeben von Vulkanen. Die fruchtbare Vulkanerde im Hochland von Kintamani ist auch der Grund für die rege Landwirtschaften hier. Von Kaffee bis Erdbeeren und alle Arten von Gemüse werden auf Bali angebaut. (Sogar ein Erntekisterl kann man sich vor die Haustür bestellen - wie zuhaus;) Schlafen tun wir aber nicht auf einem Bauernhof, sondern im Zelt und der Pool hat diesmal einladende 38 Grad.
:) "glamping" www.toteme-kintamani.com
Langsam reichts aber mit den kühleren Temperaturen. Wir verlassen also das Hochland und fahren für unseren letzten Stopp nach Jatiluwih. Hier wird Reis angebaut und wir schlafen eine Nacht inmitten der Reisfelder. Es wurde gerade abgeerntet und wir dürfen die Reisbäuerinnen beim Setzen der jungen Reispflanzen beobachten, gehen in den Reisfelden spazieren und genießen die absolut ruhige Stimmung. Vier Monate dauert es bis so ein Setzling ausreichend wächst, blüht, Reiskörner bildet, sich gelb färbt und die Reiskörner geerntet werden können. Harte Arbeit wenn das hier alles von Hand passiert!



Jatiluwih Reis am Teller
Bali zählt zwar nahezu 7 Millionen internationale Touristen im Jahr, aber allzu viele haben wir davon auf unserer Runde nicht gesehen. Die Insel ist nämlich groß und der Tourismus konzentriert sich auf Ubud und den Süden. Allein waren wir aber dennoch nicht auf der Straße, das ist man auf Bali wohl niemals und nirgends, das kann man auch nach 4 Wochen schon sagen;) Es leben 5 Millionen Menschen auf Bali (darunter 1,5 Millionen (und 5;) Expats) die anscheinend ständig wohin müssen und in Sachen Infrastrukturprojekte und Straßenbau wurde nicht allzuviel investiert. Es fehlen die short cuts und so drängen sich alle irgendwann auf den gleichen Verbindungen. Da nutzt es auch nix dass die Mehrheit Moped fährt und den Gehsteig -sofern vorhanden- mitbenutzt;) Für 4km kann es also schnell mal 40 Minuten dauern, stop and go und kreuz und quer über die Insel.
Wir nehmen's locker, denn wir müssen ja nirgends hin und Zeit ist vorerst mal kein Thema.
Obwohl...die Schule hat letzte Woche gestartet!!!
Wir müssen los...🛵🚕
Bis dann!🌴
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